Q1er und Q2er verhandeln Frieden und Sicherheit in Europa

Eine Gruppe von zwanzig OberstufenschülerInnen darf sich nun Europaexperten nennen: Einen ganzen Vormittag diskutierten die Referenten Alexander Kuschel und Andreas Beneking von der Berliner Organisation planpolitik GbR mit ihnen über Europapolitik und ihre eigene Rolle als Europäer.

Am Freitag, 24. Januar 2020, fand für 22 OberstufenschülerInnen kein Unterricht nach Plan statt: Mit zwei Referenten der Organisation planpolitik GbR veranstalteten sie ein interaktives Planspiel zum Thema Frieden und Sicherheit in Europa und mussten in andere Rollen schlüpfen, um für ihre Interessen als Europäer einzustehen.

Die Schüler können politische Zusammenhänge spielerisch begreifen, das können wir ihnen im Alltag in diesem Umfang kaum bieten“, so Geschichtslehrerin Vera Storp, die auf das Angebot aufmerksam geworden war und unsere Oberstufe beworben hatte. Lediglich vier Schulen in Schleswig-Holstein bekamen die Gelegenheit, Europa ins Klassenzimmer zu holen, wir waren dabei. „Wir machen etwa 48 Veranstaltungen dieser Art im Jahr, in ganz Deutschland“, erklärte Andreas Beneking von planpolitik GbR.

Den SchülerInnen wurde an diesem Vormittag ein buntes Programm geboten. Sie stellten ihr Wissen in einem Europa-Activity-Bingo unter Beweis, führten das eigentliche Planspiel „Ein Europa – viele Europäer*innen“ durch, waren Teil einer Kreativwerkstatt und führten Diskussionen wie „Wie viel EU willst du?“.

Für unser Gymnasium, das sich auf den Weg gen Europaschule macht, bildet die Veranstaltung einen weiteren Schritt, um den SchülerInnen nachhaltig Europakompetenz zu vermitteln

A. Schnackenberg

Referenten Alexander Kuschel und Andreas Beneking

Schüler im Austausch