Sucht- und Gewaltprävention am Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasium

Die Präventionsarbeit unserer Schule verfolgt das Ziel vorzubeugen und Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte zu informieren, bevor eine Gefährdung vorliegt. Wir arbeiten daran, die Eigenverantwortung, Selbst- und Lebenskompetenz unserer Schülerinnen und Schüler kontinuierlich zu fördern. Diese so genannte „primäre Präventionsarbeit“ wird von einer Arbeitsgruppe aus Schulleitung, mehreren Präventionskoordinatoren, der Schulsozialarbeit, interessierten Kolleginnen und Kollegen sowie der pädagogischen Mitarbeiterin unserer Oase gestaltet. Die SV und der SEB werden über aktuelle Sachstände informiert und bei Bedarf oder auf Wunsch eingebunden, sodass die in den Jahrgangsstufen regelmäßig durchgeführten Maßnahmen ergänzt werden können.

Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 lautet das Motto unseres Präventionskonzepts „Gemeinschaft fördern/Mediennutzung reflektieren“. Dazu gehören neben den Inhalten des Fachunterrichts und der Klassenleitungsstunde ein Klassengemeinschaftstag, das Kennenlernen unserer „Fähre“ bzw. den Schulsozialarbeiterinnen und der „Oase“, von Schülerpaten gestaltete Pausen und ein Workshop mit zu Handy-Scouts ausgebildeten Mittelstufenschülerinnen und -schülern. Die Facetten des Themas Mediennutzung und Sicherheit im Internet werden zudem durch unser Peer-to-Peer-Projekt und Expertenvorträge für die Elternschaft abgedeckt.

Die Fähigkeiten „Nein“ sagen zu können und "Verantwortung zu übernehmen“ bilden den Schwerpunkt der Präventionsarbeit in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 bzw. 10. Als „rauchfreie Schule“ setzen wir uns mit dem Thema „Rauchen“ auseinander, wir vertiefen das Thema „Sicherheit im Internet“, es findet ein Projekttag zum Thema „Alkohol“ statt, und die Jahrgangsstufen 8 und 9 erhalten die Möglichkeit, sich zu Verkehrshelfern oder Handy-Scouts und Peers bzw. Schülerpaten ausbilden zu lassen.

Jg.  Angebot/Anbieter 
5   

Klassengemeinschaftstag mit den Schulsozialarbeiterinnen (SSA)

Kennenlernen der Fähre mit SSA

Patenpausen

Vortrag zum Thema neue Medien für die Eltern der neuen Fünftklässler durch Herrn Folster vom Kreis PI

Handyscout-Workshop, von den Paten durchgeführt

Patenpausen

 6  

bei Bedarf Anti-Mobbing-Tag durch den Wendepunkt Elmshorn

Cyber-Mobbing als Thema des Peer-to-Peer-Projektes

 7  

Projekt mit dem Diakonischen Werk Rantzau-Münsterdorf, gemeinnützige GmbH, Umgang mit Gruppendruck

Nichtraucher-Projekt Be smart

Entscheide du, … (Infoveranstaltung des Datenschutzzentrums S-H)

Vortrag zum Thema Jugend und Sucht für die Eltern des Jahrgangs durch das Diakonische Werk

 8  

(Alkohol-)Prävention mit der Stadtjugendpflege Barmstedt und dem Diakonischen Werk, im JUKIDS Barmstedt, 20-minütige Information auf einem klassenübergreifenden Elternabend

Ausbildung interessierter Schülerinnen und Schüler zu Verkehrshelfern

Handy-Scout AG/Schülerpaten

 9  

falls möglich Besuch eines von der AOK-Nord finanzierten Theaterstücks zum Thema Essverhalten

Peer-to-Peer „fair statt fies“(9.-11. Jg.), die Handyscouts werden bei Interesse zu Peers fortgebildet

 10  Projekt mit unserem Kooperationspartner Jugend gegen AIDS am sozialen Tag

In der Oberstufe setzen wir die Präventionsarbeit bedarfsorientiert mit unseren Kooperationspartnern fort, verfolgen aber ebenso das Ziel, „Gesellschaftliche Teilhabe zu unterstützen bzw. zu erfahren und Konsumverhalten zu reflektieren“. Durch Unterrichtsprojekte wie z.B. die Vorbereitung und Durchführung der Juniorwahlen und die Beschäftigung mit der Barmstedter Initiative Stolpersteine werden die Schülerinnen und Schüler in einer bewussten Auseinandersetzung mit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gefördert.

Selbstverständlich führen wir ergänzend Maßnahmen durch, wenn Einzelne, Gruppen oder Klassen bereits von einer Problematik betroffen sind, um diese aufzulösen bzw. eine Verfestigung zu verhindern, doch werden solche Maßnahmen nach Bedarf durchgeführt und individuell auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler bzw. Lerngruppen angepasst.

Nur Probleme, die man erkennt und benennt, sind auch lösbar, und zu diesem Ziel arbeiten wir mit zahlreichen außerschulischen Kooperationspartnern wie z.B. dem Wendepunkt Elmshorn, der Stadtjugendpflege Barmstedt oder der Diakonie Barmstedt/Rantzau zusammen.

Hg, 3/2017